Sonstige Hilfestellungen


Krisenberatung Corona für KMU


Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand 14.05.20


Ab dem 15. Mai 2020 steht kleinen und mittlere Unternehmen (bis zu 250 MA), Soloselbstständigen und Freiberuflern eine kostenlose Krisenberatung (bis vier Beratungstage) zur Verfügung.


Themen der Beratung können sein:

  • Wie ist meine unternehmerische Lage zu bewerten?
  • Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
  • Welche Strategie kann mir helfen, die Krise zu überwinden?
  • Liquiditätsplanung
  • Vorbereitung auf Bankengespräche


Qualifizierte Partner:

Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW Baden-Württemberg)

Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM)

DEHOGA

Handelsverband Baden-Württemberg

 

Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Beratungsdienste wenden.

Mehr Infos zur Beratung finden Sie hier.



Aussetzung der Insolvenzantragsfrist


Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Stand 30.03.20

Mit der jetzt erfolgten Verkündung des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht treten die Vorschriften zur Aussetzung der Insolvenzantragspflichten in Kraft.


Maßnahmen

  1. Die haftungsbewehrte und teilweise auch strafbewehrte dreiwöchige Insolvenzantragspflicht wird vorübergehend bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Dies gilt nur für Fälle, in denen die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Folgen der COVID-19-Pandemie beruht. Zudem soll erforderlich sein, dass Aussichten auf eine Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit bestehen. Antragspflichtige Unternehmen sollen die Gelegenheit erhalten, ein Insolvenzverfahren durch Inanspruchnahme staatlicher Hilfen, gegebenenfalls aber auch im Zuge von Sanierungs- oder Finanzierungsvereinbarungen, abzuwenden.
  2. Geschäftsleiter haften während der Aussetzung der Insolvenzantragspflichten nur eingeschränkt für Zahlungen, die sie nach Eintritt der Insolvenzreife des Unternehmens vornehmen.
  3. Während der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht an von der COVID19-Pandemie betroffene Unternehmen gewährte neue Kredite sind nicht als sittenwidriger Beitrag zur Insolvenzverschleppung anzusehen.
  4. Während der Aussetzung erfolgende Leistungen an Vertragspartner sind nur eingeschränkt anfechtbar.
  5. Die Möglichkeit von Gläubigern, durch Insolvenzanträge Insolvenzverfahren zu erzwingen, werden für drei Monate eingeschränkt.
    Durch die Maßnahmen soll den von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffenen Unternehmen Zeit für die Sanierung

 

FAQ und weitere Informationen finden Sie hier.



Schutz vor Kündigung von Mietverträgen

 
Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Stand 31.03.20

Für Mietverhältnisse soll das Recht der Vermieter zur Kündigung von Mietverhältnissen eingeschränkt werden. Dies gilt sowohl für Wohn- als auch für Gewerberaummietverträge. Wegen Mietschulden aus dem Zeitraum zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 dürfen Vermieter das Mietverhältnis nicht kündigen, sofern die Mietschulden auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruhen. Die Verpflichtung der Mieter zur fristgerechten Zahlung der Miete bleibt hier jedoch bestehen. Dies gilt für Pachtverhältnisse entsprechend. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 30. Juni 2020 und können unter bestimmten Voraussetzungen verlängert werden.

 

Fragen & Antworten zum Schutz der Mieterinnen und Mieter finden Sie hier.

Mehr Informationen finden sie auch auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.



Zahlungsaufschub für Verbraucher sowie Kleinstunternehmen


Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Stand 31.03.20

Zugunsten von Verbraucherinnen und Verbrauchern und Kleinstunternehmen wird vorübergehend für bedeutsame Dauerschuldverhältnisse die Möglichkeit zur Leistungsverweigerung geschaffen, soweit sie ihre Leistungspflichten wegen der Folgen der COVID-19-Pandemie derzeit nicht erfüllen können. Damit wird für die Betroffenen gewährleistet, dass sie insbesondere von Leistungen der Grundversorgung wie Strom oder Telekommunikation nicht abgeschnitten werden, weil sie ihren Zahlungspflichten krisenbedingt nicht nachkommen können.

Mehr Informationen finden sie auch auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.



Zahlungsaufschub für Verbraucherdarlehen


Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Stand 31.03.20

Zahlungspflichten aus Verbraucherdarlehensverträgen, die bis zum 30. Juni 2020 fällig werden, sollen gesetzlich um drei Monate gestundet werden, wenn der Schuldner infolge der Pandemie nicht zahlen kann Soweit für die Zeit nach dem 30. Juni 2020 keine einvernehmliche Lösung zwischen Darlehensgeber und Verbraucher gefunden werden kann, sind die Zahlungen wiederaufzunehmen. Damit aber in einer Übergangszeit die laufenden und die gestundeten Raten nicht doppelt bezahlt werden müssen, wird der Vertrag insgesamt um drei Monate verlängert. Der Darlehensnehmer soll also auch nach Ablauf der Stundung monatlich nur eine reguläre Rate weiterabzahlen müssen. Eine Kündigung des Darlehens wird insoweit ausgeschlossen.

Mehr Informationen finden sie auch auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.



Handlungsfähigkeit von Unternehmen, Genossenschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften


Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbarucherschutz, Stand 27.03.20

Die vom Deutschen Bundestag beschlossene gesetzliche Regelung, mit der die Handlungs- und Beschlussfähigkeit von Aktiengesellschaften und vielen weiteren Rechtsformen sichergestellt wird, tritt am 28. März 2020 in Kraft. Damit können die betroffenen Rechtsformen, also etwa Aktiengesellschaften, GmbHs, Genossenschaften, Vereine und Wohnungseigentümergemeinschaften, auch bei weiterhin bestehenden Beschränkungen der Versammlungsmöglichkeiten erforderliche Beschlüsse fassen und bleiben so handlungsfähig.

Hinweis: Die Regelungen sollen zunächst für das Jahr 2020 gelten und können durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz im Wege der Verordnung auf das Jahr 2021 verlängert werden.



Grundsicherung für Selbständige, Ältere und Erwerbsgeminderte


Quelle: Bundesregierung, Stand 27.03.20

Selbständige, vor allem Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige, erhalten die Grundsicherung für Arbeitsuchende in einem vereinfachten Verfahren schnell und unbürokratisch. Dazu werden unter anderem

  • die Vermögensprüfungen ausgesetzt,
  • die tatsächlichen Aufwendungen für die Miete als angemessen anerkannt.

Auch ältere und erwerbsgeminderte Menschen können erhebliche Einkommenseinbußen treffen. Dies gilt insbesondere im Falle einer gemischten Bedarfsgemeinschaft, wenn das Einkommen des Hauptverdienenden wegfällt. Berechtigte im Sozialen Entschädigungsrecht können ebenso betroffen sein. Auch in diesen Fällen sollen die beschlossenen Maßnahmen greifen.

Das Gesetz stellt damit sicher, dass in allen Existenzsicherungssystemen ein vergleichbarer Schutz besteht. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 30. Juni 2020. Bei Bedarf können sie bis zum 31. Dezember 2020 verlängert werden.


Ansprechpartner

FAQ und weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.



Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen


Quelle: IHK Darmstadt, Stand 30.03.20

Um eine Vollstreckung der Sozialversicherungsbeiträge bei einem finanziellen Engpass zu vermeiden, empfiehlt es sich mit den beteiligten Krankenkassen eine Stundung von Beiträgen zu vereinbaren. In Ausnahmefällen dürfen die Krankenkassen die Beiträge stunden, wenn die sofortige Einziehung eine erhebliche Härte für den Arbeitgeber darstellt und der Anspruch nicht gefährdet ist. Eine Stundung erfolgt allerdings nur gegen angemessene Verzinsung und Sicherheitsleistung. Die Krankenkassen entscheiden als Einzugsstellen für die Sozialversicherungsbeiträge jeweils im Einzelfall. Es ist sinnvoll, sich frühzeitig mit den zuständigen Krankenkassen in Verbindung zu setzen, um die Möglichkeiten und Modalitäten einer Stundung abzuklären.



Schwerbehindertenanzeige: Frist bis Juni verlängert


Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand 24.03.20

Gemeinsam unterstützen die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter Arbeitgeber in der aktuellen Situation bei den Anzeigen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen, indem die Frist, die normalerweise Ende März endet, verlängert wird. Arbeitgeber können Anzeigen für das Anzeigenjahr 2019 nun bis spätestens 30. Juni 2020 erstatten. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

 Downloads & Links

Erstanträge und Weiterbewilligungsanträge

Erklärvideos

Quelle: Bundesagentur für Arbeit


Ansprechpartner (Antragstellung)

Jobcenter Landkreis Ravensburg
Hotline: 0751/85-8000
Mail: jo@rv.de


Plattformen und Initiativen

Die Plattform "Essen für's Ländle" bietet eine Übersicht an regionalen Restaurants, die Essen liefern oder bei denen Essen abgeholt werden kann.

Mehr unter essen-fuers-laendle.de

Freiwillige Pflegekräfte außer Dienst können in der Corona-Krise über eine Plattform an Krankenhäuser sowie stationäre und ambulante Einrichtungen vermittelt werden, die Unterstützung benötigen.

Hier geht's zur Webseite #pflegereserve

Quelle: Schwäbische Zeitung, Ausgabe 03.04.20

Regio TV Online-Plattform: Übersicht an Lieferservices und Online-Shops in der Region

Zur Online-Plattform: weiter-fuer-sie-da.de


Regio TV startet neues Sendeformat "Regio Shopping - weiter für Sie da!"

Anfragen unter weiter-fuer-sie-da.de/regio-shopping

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