Finanzhilfen


Tilgungszuschuss Corona für für Schausteller, Messe-, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie Taxi- und Mietwagengewerbe


Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, 13.09.20

Für den bundesweit einmaligen „Tilgungszuschuss Corona“ stellt das Land insgesamt rund 92 Millionen Euro zur Verfügung.

Antragsberechtigt

Schausteller und Marktkaufleute, Veranstaltungs- und Eventbranche mit Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstaltern, Messebauer, Veranstaltungstechnikdienstleiter, Zeltverleiher, Zirkusse, Taxi- und Mietwagenunternehmen.

Förderumfang

Von der Jahrestilgungsrate im Jahr 2020 wird einmalig die Hälfte mit einem Satz von 80 Prozent gefördert. Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro je Antragsteller – soweit sich im Einzelfall kein geringerer Höchstbetrag aus beihilferechtlicher Sicht ergibt. Der Tilgungszuschuss ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe des Bundes und dem fiktiven Unternehmerlohn

Antragsverfahren

Anträge können ab sofort bis zum 20. November 2020 bei den Industrie- und Handelskammern gestellt werden. Diese übernehmen die Vorprüfung der Anträge auf Vollständigkeit und Plausibilität. Die Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgt dann durch die L-Bank.

Weitere Informationen und zur Antragsstellung des Corona-Tilgungszuschuss erhalten Sie hier


Sofortbürgschaften für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten


Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, 15.07.20


Die Sofortbürgschaften des Wirtschaftsministeriums und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg können ab sofort beantragt werden. Diese ermöglichen den Zugang zu Krediten und schließen die Lücke des KfW-Schnellkredits des Bundes.


Antragsberechtigt

Soloselbständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten


Antragsverfahren

Die Antragstellung ist ab sofort auf zwei unterschiedliche Wege möglich:

Mehr Informationen zu den Sofortbürgschaften finden Sie hier.



Mezzanine-Beteiligungsprogramm für Start-ups und Mittelstand


Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, 13.09.20

Zusammen mit der L-Bank und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft startet das Wirtschaftsministerium ein neues Förderprogramm, das vor allem mittelständische Unternehmen und Start-ups mit typisch stillen Beteiligungen versorgen soll. Das Gesamtfinanzierungsvolumen pro Unternehmen richtet sich an der Kleinbeihilfenregelung des Bundes aus und beträgt maximal 800.000 Euro.

Förderanträge können ab Montag, 14. September gestellt werden.

Mehr Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf der Seite des Wirtschaftsministeriums oder direkt auf der Website der L-Bank.


Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe


Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW, 30.06.20


Die Stabilisierungshilfe Corona fördert Hotel- und Gaststättenbetriebe, die sich als Folge der Corona-Pandemie in einem Liquiditätsengpass befinden, unabhängig von der Betriebsgröße wie folgt:

  • bis zu 3.000 € für drei Monate für antragsberechtigte Betriebe sowie
  • bis zu 2.000 € für jeden Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) für drei Monate der antragsberechtigten Betriebe


Antragsberechtigt

Gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, die sich unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässen befinden.


Antragsverfahren

  • Vorprüfung durch die Industrie- und Handelskammern
  • Abwicklung durch die L-Bank


Der Antrag ist ab sofort auf der Website des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg verfügbar. Der Antrag ist spätestens bis zum 30. September 2020 hochzuladen über die Website https://www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de

Hilfe und Beratung

IHK Bodensee-Oberschwaben: Tel. 0751 / 409-250



Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen


Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Die Eckpunkte des Überbrückungshilfe-Programms finden Sie hier (PDF).


Antragstellung

Die Überbrückungshilfe muss durch den Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in einem digitalen, zweistufigen Antragsverfahren beantragt werden. Die Abwicklung und Auszahlung der Hilfen übernehmen die Länder. Mehr Informationen zum Förderprogramm, den Voraussetzungen und Antragstellung finden Sie auf der offiziellen Seite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.


Landesspezifische Ergänzung

Das Land Baden-Württemberg ergänzt die Überbrückungshilfe des Bundes gezielt um eine landesspezifische Förderkomponente. Da der Bund einen Unternehmerlohn bei den förderfähigen Kosten explizit ausschließt, wird die Förderlücke durch das Land geschlossen, indem ein fiktiver Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat berücksichtigt und ausbezahlt wird. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Staatsministeriums Baden-Württemberg (Stand: 08.07.20).


Verlängerung des Förderprogramms

Die Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Betriebe werden laut GroKo-Beschluss vom 26.08.2020 bis Ende 2020 verlängert.



Programm „Kultur Sommer 2020“


Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW, 20.05.20


Mit dem Programm „Kultur Sommer 2020“ stellt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst über 2 Mio. Euro zur Verfügung, um das kulturelle Leben wiederzubeleben und kleine Veranstaltungen aller Sparten zu fördern.


Förderinhalte

„Kultur Sommer 2020“ ist ein Programm für die Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur, die in besonderer Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Gefördert werden kleinere analoge Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen, die unter Einhaltung der bestehenden Auflagen und der rechtlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können.


Antragsteller

Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen (zum Beispiel Soziokulturelle Zentren, Theater, Orchester, Bands und Ensembles, Museen, Kinos, Clubs etc.) sowie Vereine der Breitenkultur mit Sitz in Baden-Württemberg, die inhaltlich dem Ressort der Kunstabteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zugeordnet sind. Antragsberechtigt sind ausschließlich rechtlich eigenständige Kultureinrichtungen (e.V., gGmbH, GmbH etc.), deren Gründungsdatum vor dem 01.01.2019 liegt.


Fördervolumen

Gefördert werden Gagen und Honorare für das Engagement freiberuflicher Künstlerinnen und Künstler aller Sparten sowie anteilige Honorarkosten, die Vereine der Breitenkultur für Chorleiter und/oder Dirigenten zahlen. Overhead-Kosten werden als Pauschale in Höhe von 10 Prozent der beantragten Honorarkosten anerkannt. Zusätzliche Personalkosten, Sachkosten und Investitionen werden in der Höhe von bis zu 10.000 Euro gefördert, wenn sie zur Schaffung spezieller Veranstaltungsbedingungen zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes notwendig sind. Hinsichtlich der Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten wäre es wünschenswert, dass Kommunen, kommunale Eigenbetriebe, Kultureinrichtungen und weitere Partner den Antragstellern entgegenkommen. Die maximale Fördersumme pro gefördertem Projekt beträgt 50.000 Euro; die Mindestfördersumme umfasst 5.000 Euro. Ein Eigenanteil von 5 Prozent wird erwartet, der auch durch Eigenleistung erbracht werden kann.


Förderzeitraum

Eine Förderung kann nur für Veranstaltungen oder Veranstaltungsreihen, die zwischen dem 15. Juni und dem 15. September 2020 stattfinden, beantragt werden. Dauerförderungen oder institutionelle Förderungen sind grundsätzlich ausgeschlossen. Eine Förderung kommt grundsätzlich nur für noch nicht begonnene Vorhaben in Betracht. Pro Antragsteller kann nur ein Antrag bewilligt werden.


Antragstellung

Eine Antragstellung ist ab sofort und bis 15. Juli 2020 über die Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst möglich. Hierzu muss das folgende Antragsformular ausgefüllt und per E-Mail an innovationsfonds-kunst@mwk.bwl.de gesandt werden. Vollständige Projektanträge, die die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllen, werden in 14-tägigen Abständen durch eine externe Jury bewertet. Mit der Förderentscheidung und der Erstellung des Bewilligungsbescheids durch das Ministerium ist etwa vier bis sechs Wochen nach Antragseingang zu rechnen.

Antragsformular


Ansprechpartner

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Referat 55
Königstraße 46
70173 Stuttgart
innovationsfonds-kunst@mwk.bwl.de
www.mwk.baden-wuerttemberg.de



Ausweitung des Förderporgramms Start-up BW Pre-Seed

Quelle: bwcon, 20.04.2020


Zur Unterstützung von Start-ups, die durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, weitet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg seine Frühphasenförderung "Start-up BW Pre-Seed" aus und bringt das Förderprogramm "Start-up BW Pro-Tect" an den Start.

Start-up BW Pro-Tect richtet sich an Start-ups, die die erste Phase bereits hinter sich haben und aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind – vorausgesetzt, sie sind nicht älter als fünf Jahre. Ziel des Förderprogramms ist es, kurzfristige Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Für die Umsetzung des Förderprogramms greift das Wirtschaftsministerium auf die geschaffenen Strukturen des Förderprogramms Start-up BW Pre-Seed zurück.


Voraussetzung

Die Voraussetzungen für eine Förderung finden Sie hier.


Ansprechpartner und Antragstellung

bwcon Baden-Württemberg: Connected e.V. - Koordinierungsstellen.
Der Zuschuss kann über die bwcon beantragt werden. Zur schnellstmöglichen Bearbeitung der Anträge bitte das nachfolgende Formular vollständig auszufüllen. Hier geht’s zum Formular.


 

Landes-Soforthilfe "Soforthilfe Corona"

 
Die Antragsfrist für das Soforthilfeprogramm "Soforthilfe Corona" endete zum 31. Mai 2020. Ein Nachfolgeprogramm wird schnellstmöglich auf den Weg gebracht.

Informationen zum Soforthilfeprogramm finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW.



KfW-Schnellkredit für den Mittelstand


Quelle: Bundesministerium der Finanzen, 15.04.20


Mit dem KfW-Schnellkredit startet ab Mittwoch, 15. April 2020 ein weiterer wichtiger Baustein des umfassenden Schutzschirms der Bundesregierung für den Mittelstand.

Die KfW-Schnellkredite für den Mittelstand umfassen im Kern folgende Maßnahmen:

Unter der Voraussetzung, dass das Unternehmen in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt hat, sofern es bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen, soll ein „Schnellkredit“ mit folgenden Eckpunkten gewährt werden:

  • Der Kredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 25 % des Gesamtumsatzes im Jahr 2019, maximal € 800.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal € 500.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50.
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.
  • Auf Wunsch bis zu 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn, um die kurzfristige Belastung zu senken.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Eine Besicherung ist nicht vorgesehen. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

Darüber hinaus gibt es Verbesserungen bei den bereits bestehenden KfW-Sonderprogrammen. Diese bestehen in einer Verlängerung der Laufzeit von bis zu fünf auf bis zu sechs Jahre, für Kredite bis 800.000 € sogar bis zu 10 Jahre. Zudem wird für die Annahme einer positiven Fortführungsprognose darauf abgestellt, dass die Unternehmen zum Stichtag 31.12.2019 geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufgewiesen haben.


Informationen zum KfW-Schnellkredit finden Sie auf der Seite der KfW.
Hier geht's zur Antragsvorbereitung.




Förderprogramm "Azubi im Verbund - Ausbildung teilen"


Quelle: Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Stand 30.03.20


Was wird gefördert?

Betriebe, die nicht in der Lage sind, das gesamte Spektrum der in den Ausbildungsverordnungen vorgeschriebenen fachpraktischen Ausbildungsinhalte abzudecken, können sich mit anderen Betrieben zu einem Verbund zusammenschließen. Gefördert werden die Zusatzkosten der Ausbildung in einem anderen Betrieb. Die Dauer der Ausbildung in diesem Betrieb muss mindestens 20 Wochen betragen. Aktuell erhalten kurzarbeitende Betriebe eine Förderung bereits ab einem Zeitraum für die Verbundausbildung von vier Wochen.


Wer wird gefördert?

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie der freien Berufe mit Sitz in Baden-Württemberg und weniger als 500 Beschäftigten, die einen Ausbildungsvertrag mit einem Auszubildenden abgeschlossen haben (sog. Stammbetriebe).


Wie wird gefördert?

  • Ausbildungsverbund zwischen zwei oder mehreren Unternehmen: 2.000 Euro Pämie pro Verbundausbildungsplatz
  • Ausbildungsverbund zwischen einem/mehreren Unternehmen und einer Bildungseinrichtung: 1.000 Euro Pämie pro Verbundausbildungsplatz
  • Kurzarbeitende Unternehmen, die für eine Dauer von 4 bis 19 Wochen die Ausbildung in einem Partnerbetrieb durchführen lassen: 1.000 Euro Pämie pro Verbundausbildungsplatz


Antragstellung

Antragsfrist: Der Antrag muss spätestens vor Beginn der Ausbildung im durchführenden Betrieb gestellt werden.

Antrag, Merkblatt und weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.


Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Telefon: +49 (0)711 123-2475
azubiverbund@wm.bwl.de



Förderdarlehen der L-Bank


Quelle: L-Bank, Stand 28.03.20

Wichtig: Für alle Förderinstrumente gilt das Hausbankenverfahren. Das bedeutet, dass der Förderantrag nicht beim Förderinstitut, sondern direkt bei der Hausbank gestellt wird, bei der anschließend die Kreditentscheidung erfolgt.


Liquiditätskredit Plus und Liquiditätskredit

Als mittelständisches Unternehmen können Sie mit diesem Förderdarlehen ihren Liquiditätsbedarf decken. Für dringenden coronabedingten Bedarf steht seit 01.06.2020 die Programmvariante Liquiditätskredit Plus mit zusätzlichen Förderelementen zur Verfügung. Die Variante Liquiditätskredit führt das bisher bekannte Betriebsmitteldarlehen fort.

Voraussetzungen für den Liquiditätskredit:

  • Freiberufler/in oder gewerbliches Unternehmen
  • maximal 500 Beschäftigte (Ausnahmen möglich)
  • Unternehmen ist in Baden-Württemberg tätig

Mehr Informationen finden Sie hier.


Gründungsfinanzierung / Wachstumsfinanzierung

Voraussetzungen Gründungsfinanzierung:

  • vor weniger als 5 Jahren selbstständig gemacht oder Unternehmen ist seit weniger als 5 Jahren am Markt aktiv
  • Freiberufler oder gewerbliches Unternehmen
  • Unternehmen gilt als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition
  • Gründung und Investition in Baden-Württemberg
  • Sie stellen den Antrag als natürliche Person oder für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen finden Sie hier.


Voraussetzungen Wachstumsfinanzierung:

  • Freiberufler oder gewerbliches Unternehmen
  • Unternehmen ist seit mindestens 5 Jahren am Markt tätig
  • Unternehmen gilt als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition
  • Investition in Baden-Württemberg

Mehr Informationen finden Sie hier.


Weiterbildungsfinanzierung 4.0

Voraussetzungen:

  • Freiberufler/in oder gewerbliches Unternehmen
  • Unternehmen hat maximal 500 Beschäftigte
  • Betriebsstätte in Baden-Württemberg

Mehr Informationen finden Sie hier.


Hinweis: Alle Förderkredite der L-Bank können mit Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank flankiert werden. 

Nähere Informationen zu den Förderkrediten und Kombi-Bürgschaften finden Sie auf der Seite der Bürgschaftsbank sowie auf der Seite der L-Bank.



KfW-Sonderprogramm 2020


Quelle: KfW, Stand 28.03.20


Die Mittel für das KfW Sonderprogramm sind unbegrenzt. Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen zur Verfügung.


Voraussetzungen

Wichtig ist, dass Ihr Unternehmen vor der Corona-Krise (vor dem 31.12.2019)

  • keine Liquiditätsschwierigkeiten hatte,
  • keinen Umsatz- oder Ertragsrückgang von mehr als 10 % hatte und
  • sich die wirtschaftliche Lage nicht wesentlich verschlechtert hatte.

Die Kapitaldienstfähigkeit muss gegeben sein – das heißt, Sie müssen weiterhin zahlungsfähig sein und Ihren Kredit zurückzahlen können. Ob das so ist, berechnet Ihre Bank anhand Ihrer Ist-Zahlen vor der Coronakrise und unter Berücksichtigung Ihres beantragten KfW-Kredits.


Angebote

KfW-Unternehmerkredit:

Mit dem KfW-Unternehmerkredit fördert die KfW Unternehmen sowie Freiberufler, die seit mindestens 5 Jahren am Markt aktiv sind.


ERP-Gründerkredit:

  • Existenzgründer und Unternehmens­nachfolger
  • Freiberufler
  • Unternehmen


Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung:

  • Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind
  • In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehr­heitlich in Privat­besitz befinden und ein Vorhaben in Deutschland finanzieren möchten.

Mehr Informationen zum KfW-Sonderprogramm 2020 finden Sie hier.



Bürgschaften der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg


Quelle: Bürgschaftsbank, Stand 28.03.20


Am 13.03.2020 haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesfinanzministerium gemeinsam das Maßnahmenpaket zur Absicherung der Auswirkungen des Corona-Virus vorgestellt als Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Der Bund und das Land haben damit unmittelbar die Fördermöglichkeiten über die Bürgschaftsbank erweitert und verbessert.


Zielgruppe:
Gewerbliche Unternehmen, Freie Berufe (nach KMU Definition)

Bürgschaftsobergrenze: 2,5 Mio. €

Verwendung: Investitionen und/oder Betriebsmittel

Voraussetzungen:

  • Unternehmen verfügt über ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell (vor Ausbruch der Krise)
  • Kapitaldienstfähigkeit war in 2019 gegeben
  • Zusätzliche Belastung ist auf Basis der wirtschaftlichen Zahlen 2019 tragbar
  • Kostenreduzierende Maßnahmen werden flankierend ergriffen
Mehr Informationen zu den Bürgschaften der Bürgschaftsbank finden Sie hier.


Wirtschaftsstabilisierungsfonds


Quelle: Bundesregierung, Stand 28.03.20


Die Bundesregierung hat darüber hinaus einen großvolumigen Wirtschaftsstabilisierungsfonds auf den Weg gebracht: Mit einem Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro federt er die ökonomischen Auswirkungen der Pandemie auf Unternehmen ab, deren Bestand für den Standort Deutschland oder den Arbeitsmarkt erhebliche Bedeutung hat.


Instrumente des Wirtschaftsstabilisierungsfonds

  • einen Garantierahmen von 400 Milliarden Euro, der Unternehmen dabei helfen soll, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren (Überbrückung von Liquiditätsengpässen)
  • eine Kreditermächtigung über 100 Milliarden Euro zur Kapitalstärkung von Unternehmen (Rekapitalisierung)
  • eine weitere Kreditermächtigung über 100 Milliarden Euro zur Refinanzierung der KfW-Sonderprogramme


Hinweis: Geprüft werden kann im Einzelfall auch die Beteiligung kleinerer Unternehmen, die für die kritische Infrastruktur wichtig sind.

Mehr Informationen zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds finden Sie hier.



Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz


Quelle: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Meschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) §56 Entschädigung. Hier geht's zum Gesetz.


Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

nach §56 Abs. 1 und §56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Sie können eine Entschädigung erhalten, wenn Sie einen Verdienstausfall infolge von Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots haben. Das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäne muss vom Gesundheitsamt oder einer anderen zuständigen Stelle angeordnet sein.

Weiterhin können Sie eine Entschädigung erhalten, wenn Sie durch die Betreuung Ihrer Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung nicht arbeiten können und deshalb einen Verdienstausfall haben.


Wer hat Anspruch?

    • Arbeitnehmer*innen und Selbstständige, die von Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind.
    • Berufstätige Eltern und Pflegeeltern von betreuungsbedürftigen Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind und deren Schulen oder Betreuungseinrichtungen geschlossen wurden.
    • Arbeitgeber, die ihren Arbeitnehmer*innen (für längstens sechs Wochen) die Entschädigung auszahlen.
    • Selbstständige, deren Betrieb oder Praxis während der Dauer der Quarantäne oder des Tätigkeitsverbots geschlossen ist, können zusätzlich den Ersatz von weiterlaufenden und nicht gedeckten Betriebsausgaben nach § 56 Absatz 4 Satz 2 IfSG beantragen.


    Antragstellung:

    Online auf der Website www.ifsg-online.de



    Zahlungserleichterungen für Beiträge zur Künstlersozialkasse


    Quelle: Künstlersozialkasse, Stand 19.10.2020

    Bis zum 30.06.2020 hat die Künstelersozialkasse eine Zahlungserleichterung / Zahlungsaufschub gewährt. In Ausnahmefällen kann auch über den 30.Juni 2020 hinaus eine Stundung oder Ratenzahlung beantragt werden, wenn akute und schwerwiegende Zahlungsschwierigkeiten bestehen.

    Diese Anträge werden im Einzelfall geprüft. Nach jetzigem Stand ist ab dem 01. Juli 2020 - wie vor der Corona-Krise - mit einer Verzinsung zu rechnen.


    Mehr Informationen auf der Seite der Künstlersozialkasse.

    Downloads & Links

    Mehr Infos finden Sie auf der Seite des Staatsministeriums Baden-Württemberg (Stand: 08.07.20)

    Rundschreiben

    Quelle: Landkreistag Baden-Württemberg, 26.03.20

    Regelung zur vorübergehenden Gewährung geringfügiger Beihilfen

    Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

    Regelung zur vorübergehenden Gewährung von Bürgschaften, Rückbürgschaften und Garantien

    Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 20.03.20

    FAQ zum Thema Finanzhilfen

    Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Wohnungsbau, 20.04.20

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