Finanzhilfen

 

 

Programm „Kultur Sommer 2020“


Quelle: Mnisterium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW, 20.05.20


Mit dem Programm „Kultur Sommer 2020“ stellt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst über 2 Mio. Euro zur Verfügung, um das kulturelle Leben wiederzubeleben und kleine Veranstaltungen aller Sparten zu fördern.


Förderinhalte

„Kultur Sommer 2020“ ist ein Programm für die Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur, die in besonderer Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Gefördert werden kleinere analoge Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen, die unter Einhaltung der bestehenden Auflagen und der rechtlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können.


Antragsteller

Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen (zum Beispiel Soziokulturelle Zentren, Theater, Orchester, Bands und Ensembles, Museen, Kinos, Clubs etc.) sowie Vereine der Breitenkultur mit Sitz in Baden-Württemberg, die inhaltlich dem Ressort der Kunstabteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zugeordnet sind. Antragsberechtigt sind ausschließlich rechtlich eigenständige Kultureinrichtungen (e.V., gGmbH, GmbH etc.), deren Gründungsdatum vor dem 01.01.2019 liegt.


Fördervolumen

Gefördert werden Gagen und Honorare für das Engagement freiberuflicher Künstlerinnen und Künstler aller Sparten sowie anteilige Honorarkosten, die Vereine der Breitenkultur für Chorleiter und/oder Dirigenten zahlen. Overhead-Kosten werden als Pauschale in Höhe von 10 Prozent der beantragten Honorarkosten anerkannt. Zusätzliche Personalkosten, Sachkosten und Investitionen werden in der Höhe von bis zu 10.000 Euro gefördert, wenn sie zur Schaffung spezieller Veranstaltungsbedingungen zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes notwendig sind. Hinsichtlich der Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten wäre es wünschenswert, dass Kommunen, kommunale Eigenbetriebe, Kultureinrichtungen und weitere Partner den Antragstellern entgegenkommen. Die maximale Fördersumme pro gefördertem Projekt beträgt 50.000 Euro; die Mindestfördersumme umfasst 5.000 Euro. Ein Eigenanteil von 5 Prozent wird erwartet, der auch durch Eigenleistung erbracht werden kann.


Förderzeitraum

Eine Förderung kann nur für Veranstaltungen oder Veranstaltungsreihen, die zwischen dem 15. Juni und dem 15. September 2020 stattfinden, beantragt werden. Dauerförderungen oder institutionelle Förderungen sind grundsätzlich ausgeschlossen. Eine Förderung kommt grundsätzlich nur für noch nicht begonnene Vorhaben in Betracht. Pro Antragsteller kann nur ein Antrag bewilligt werden.


Antragstellung

Eine Antragstellung ist ab sofort und bis 15. Juli 2020 über die Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst möglich. Hierzu muss das folgende Antragsformular ausgefüllt und per E-Mail an innovationsfonds-kunst@mwk.bwl.de gesandt werden. Vollständige Projektanträge, die die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllen, werden in 14-tägigen Abständen durch eine externe Jury bewertet. Mit der Förderentscheidung und der Erstellung des Bewilligungsbescheids durch das Ministerium ist etwa vier bis sechs Wochen nach Antragseingang zu rechnen.

Antragsformular


Ansprechpartner

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Referat 55
Königstraße 46
70173 Stuttgart
innovationsfonds-kunst@mwk.bwl.de
www.mwk.baden-wuerttemberg.de




Ausweitung des Förderporgramms Start-up BW Pre-Seed

Quelle: bwcon, 20.04.2020


Zur Unterstützung von Start-ups, die durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, weitet das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg seine Frühphasenförderung "Start-up BW Pre-Seed" aus und bringt das Förderprogramm "Start-up BW Pro-Tect" an den Start.

Start-up BW Pro-Tect richtet sich an Start-ups, die die erste Phase bereits hinter sich haben und aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind – vorausgesetzt, sie sind nicht älter als fünf Jahre. Ziel des Förderprogramms ist es, kurzfristige Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Für die Umsetzung des Förderprogramms greift das Wirtschaftsministerium auf die geschaffenen Strukturen des Förderprogramms Start-up BW Pre-Seed zurück.

Voraussetzung

Die Voraussetzungen für eine Förderung finden Sie hier.


Ansprechpartner und Antragstellung

bwcon Baden-Württemberg: Connected e.V. - Koordinierungsstellen.
Hier können Sie diesen Zuschuss über die bwcon beantragen. Zur schnellstmöglichen Bearbeitung der Anträge bitte das nachfolgende Formular vollständig auszufüllen. Hier geht’s zum Formular.


 

Landes-Soforthilfe "Soforthilfe Corona"


Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg,

Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand 09.04.20


Wichtig: Land integriert Bundesprogramm in Corona-Soforthilfe

Das Land hat die Soforthilfen des Bundes für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte erfolgreich in das bereits laufende Landesprogramm integriert. Ab sofort werden die neuen Formulare zentral auf der Homepage des Wirtschaftsministeriums zum Download zur Verfügung stehen. Neben den bereits vom Land bereit gestellten fünf Milliarden Euro hat der Bund Haushaltsmittel von bis zu 50 Milliarden Euro frei gegeben.

Für Antragsteller, die bisher schon ihre Anträge eingereicht haben, ergibt sich dadurch kein Handlungsbedarf. Die bereits vorliegenden Anträge werden weiter bearbeitet. Es ist keine erneute Antragstellung erforderlich.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, 08.04.20


Wer wird gefördert?

Gewerbliche und (gemeinnützige) Sozialunternehmen einschließlich Unternehmen mit land- und forstwirtschaftlicher Urproduktion sowie Fischerei, Soloselbsständige und Angehörige der Freien Berufe (einschließlich KünstlerInnen mit bis zu 50 Beschäftigten), die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben. Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit unter 5 Beschäftigten sind nur insoweit antragsberechtigt, als dass sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens einer Person bestreiten.

Wichtig: Corona-Soforthilfen sind ab sofort auch für die Land- und Forstwirtschaft geöffnet. Mehr Informationen auf der Seite des Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Was wird gefördert?

Es werden Unternehmen gefördert, die aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbußen, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind daher nicht förderfähig. Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, zunächst für drei Monate, und ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten:

  • bis zu 9.000 Euro für Soloselbstständige und Betriebe mit bis zu 5 Beschäftigten
  • bis zu 15.000 Euro für Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten
  • bis zu 30.000 Euro für Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten (Zusatz des Landes BaWü)

Hinweis: Soloselbständige in Baden-Württemberg können wie bislang auch Kosten des privaten Lebensunterhalts in Höhe von 1.180 Euro pro Monat geltend machen.


Antragstellung

Die zentrale Umstellung erfolgte am Donnerstag, 9. April. Für Antragstellende mit bis zu zehn Beschäftigen steht ein Formular für die Soforthilfe des Bundes und für Antragstellende mit elf bis 50 Beschäftigten ein Formular für die Soforthilfe des Landes bereit.

Die Antragsformulare stehen ausschließlich elektronisch auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums zum Download bereit. Dort werden auch alle Details zu den Fördervoraussetzungen und zum Verfahren der Antragstellung erläutert. Alle ausgefüllten und unterzeichneten Anträge laden Sie bitte auf dem zentralen Portal BW-Soforthilfe.de hoch. Sobald die Anträge geprüft sind, gehen diese direkt an die L-Bank, die die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse vornimmt. Anträge können bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden.

Hinweis: Am 29. März 2020 wurden erste Anpassungen vorgenommen: Erleichterungen gibt es dahingehend, dass die Corona-Soforthilfe des Landes ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt wird. Hier geht's zur offiziellen Pressemitteilung.


Ansprechpartner

Die inhaltliche Vorprüfung der Anträge übernehmen die örtlichen Kammern von Handel und Industrie sowie Handwerk – auch für Nicht-Kammermitglieder wie die Angehörigen der Freien Berufe. Die Anträge von Landwirten werden von der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum geprüft.

Hilfe und Beratung bieten die Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern (Übersicht):

IHK Bodensee-Oberschwaben      
Handwerkskammer Ulm      
Institut für Freie Berufe Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Tel. 0751 / 409-250 Tel. 0731 / 1425-6900 Tel. 0911 / 23 565 28 Tel. 0711 126-1866 oder- 1867
Leitfaden der IHK  

gruendung@ifb.uni-erlangen.de

Über die Osterfeiertage und danach montags bis freitags von 09.00 bis 17.00 Uhr besetzt.


Weitere Informationen zur Landes-Soforthilfe "Soforthilfe-Corona" finden Sie hier.

Sie benötigen technische oder sprachliche Hilfestellung bei der Antragstellung?

Gerne können Sie sich an uns wenden. Zusammen mit weiteren Wirtschaftsförderungen und Gemeinden stehen wir Ihnen beim Ausfüllen, Ausdrucken oder Hochladen Ihres Antrags zur Seite.



KfW-Schnellkredit für den Mittelstand


Quelle: Bundesministerium der Finanzen, 15.04.20

Mit dem KfW-Schnellkredit startet ab Mittwoch, 15. April 2020 ein weiterer wichtiger Baustein des umfassenden Schutzschirms der Bundesregierung für den Mittelstand.

Die KfW-Schnellkredite für den Mittelstand umfassen im Kern folgende Maßnahmen:

Unter der Voraussetzung, dass das Unternehmen in der Summe der Jahre 2017-2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt hat, sofern es bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen, soll ein „Schnellkredit“ mit folgenden Eckpunkten gewährt werden:

  • Der Kredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 25 % des Gesamtumsatzes im Jahr 2019, maximal € 800.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal € 500.000 für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50.
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.
  • Auf Wunsch bis zu 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn, um die kurzfristige Belastung zu senken.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Eine Besicherung ist nicht vorgesehen. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

Darüber hinaus gibt es Verbesserungen bei den bereits bestehenden KfW-Sonderprogrammen. Diese bestehen in einer Verlängerung der Laufzeit von bis zu fünf auf bis zu sechs Jahre, für Kredite bis 800.000 € sogar bis zu 10 Jahre. Zudem wird für die Annahme einer positiven Fortführungsprognose darauf abgestellt, dass die Unternehmen zum Stichtag 31.12.2019 geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufgewiesen haben.


Die aktuelle Pressemitteilung des Bundesministeriums der Finanzen finden Sie hier. Informationen zum KfW-Schnellkredit finden Sie auf der Seite der KfW.

Hier geht's zur Antragsvorbereitung.



Förderprogramm "Förderung unternehmerischen Know-hows"


Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Stand 03.04.20


Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen treten ab dem 03.04.20 in Kraft und gelten befristet bis Ende 2020.

Nähere Informationen – insbesondere zur Antragstellung – finden Sie auf der Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).




Förderprogramm "Azubi im Verbund - Ausbildung teilen"


Quelle: Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Stand 30.03.20


Was wird gefördert?

Betriebe, die nicht in der Lage sind, das gesamte Spektrum der in den Ausbildungsverordnungen vorgeschriebenen fachpraktischen Ausbildungsinhalte abzudecken, können sich mit anderen Betrieben zu einem Verbund zusammenschließen. Gefördert werden die Zusatzkosten der Ausbildung in einem anderen Betrieb. Die Dauer der Ausbildung in diesem Betrieb muss mindestens 20 Wochen betragen. Aktuell erhalten kurzarbeitende Betriebe eine Förderung bereits ab einem Zeitraum für die Verbundausbildung von vier Wochen.


Wer wird gefördert?

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie der freien Berufe mit Sitz in Baden-Württemberg und weniger als 500 Beschäftigten, die einen Ausbildungsvertrag mit einem Auszubildenden abgeschlossen haben (sog. Stammbetriebe).


Wie wird gefördert?

  • Ausbildungsverbund zwischen zwei oder mehreren Unternehmen: 2.000 Euro Pämie pro Verbundausbildungsplatz
  • Ausbildungsverbund zwischen einem/mehreren Unternehmen und einer Bildungseinrichtung: 1.000 Euro Pämie pro Verbundausbildungsplatz
  • Kurzarbeitende Unternehmen, die für eine Dauer von 4 bis 19 Wochen die Ausbildung in einem Partnerbetrieb durchführen lassen: 1.000 Euro Pämie pro Verbundausbildungsplatz


Antragstellung

Antragsfrist: Der Antrag muss spätestens vor Beginn der Ausbildung im durchführenden Betrieb gestellt werden.

Antrag, Merkblatt und weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.


Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Telefon: +49 (0)711 123-2475
azubiverbund@wm.bwl.de



Förderdarlehen der L-Bank


Quelle: L-Bank, Stand 28.03.20

Wichtig: Für alle Förderinstrumente gilt das Hausbankenverfahren. Das bedeutet, dass der Förderantrag nicht beim Förderinstitut, sondern direkt bei der Hausbank gestellt wird, bei der anschließend die Kreditentscheidung erfolgt.


Liquiditätskredit

Voraussetzungen für den Liquiditätskredit:

  • Freiberufler/in oder gewerbliches Unternehmen
  • maximal 500 Beschäftigte (Ausnahmen möglich)
  • Unternehmen ist in Baden-Württemberg tätig

Mehr Informationen finden Sie hier.


Gründungsfinanzierung / Wachstumsfinanzierung

Voraussetzungen Gründungsfinanzierung:

  • vor weniger als 5 Jahren selbstständig gemacht oder Unternehmen ist seit weniger als 5 Jahren am Markt aktiv
  • Freiberufler oder gewerbliches Unternehmen
  • Unternehmen gilt als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition
  • Gründung und Investition in Baden-Württemberg
  • Sie stellen den Antrag als natürliche Person oder für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen finden Sie hier.


Voraussetzungen Wachstumsfinanzierung:

  • Freiberufler oder gewerbliches Unternehmen
  • Unternehmen ist seit mindestens 5 Jahren am Markt tätig
  • Unternehmen gilt als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition
  • Investition in Baden-Württemberg

Mehr Informationen finden Sie hier.


Weiterbildungsfinanzierung 4.0

Voraussetzungen:

  • Freiberufler/in oder gewerbliches Unternehmen
  • Unternehmen hat maximal 500 Beschäftigte
  • Betriebsstätte in Baden-Württemberg

Mehr Informationen finden Sie hier.


Hinweis: Alle Förderkredite der L-Bank können mit Kombi-Bürgschaften der Bürgschaftsbank flankiert werden. 

Nähere Informationen zu den Förderkrediten und Kombi-Bürgschaften finden Sie auf der Seite der Bürgschaftsbank sowie auf der Seite der L-Bank. Eine Übersicht der Hilfsangebote der L-Bank finden Sie hier.



KfW-Sonderprogramm 2020



Quelle: KfW, Stand 28.03.20


Die Mittel für das KfW Sonderprogramm sind unbegrenzt. Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen zur Verfügung.


Voraussetzungen

Wichtig ist, dass Ihr Unternehmen vor der Corona-Krise (vor dem 31.12.2019)

  • keine Liquiditätsschwierigkeiten hatte,
  • keinen Umsatz- oder Ertragsrückgang von mehr als 10 % hatte und
  • sich die wirtschaftliche Lage nicht wesentlich verschlechtert hatte.

Die Kapitaldienstfähigkeit muss gegeben sein – das heißt, Sie müssen weiterhin zahlungsfähig sein und Ihren Kredit zurückzahlen können. Ob das so ist, berechnet Ihre Bank anhand Ihrer Ist-Zahlen vor der Coronakrise und unter Berücksichtigung Ihres beantragten KfW-Kredits.

Angebote


KfW-Unternehmerkredit: Wer wird gefördert?

Mit dem KfW-Unternehmerkredit fördert die KfW Unternehmen sowie Freiberufler, die seit mindestens 5 Jahren am Markt aktiv sind.


ERP-Gründerkredit: Wer wird gefördert?

  • Existenzgründer und Unternehmens­nachfolger
  • Freiberufler
  • Unternehmen


Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung: Wer wird gefördert?

  • Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind
  • In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehr­heitlich in Privat­besitz befinden und ein Vorhaben in Deutschland finanzieren möchten.

Ein Faktenblatt zum Thema finden Sie hier. Mehr Informationen zum KfW-Sonderprogramm 2020 finden Sie hier.


Aktuelles

Die Europäische Kommission hat am 03.04.20 die Ausweitung der Vergabe von niedrigverzinslichen Darlehen genehmigt. Die Regelung ermöglicht es jetzt, dass auch Landesförderinstitute Kreditprogramme mit den gleichen günstigen Konditionen gewähren können, wie sie im Rahmen des KfW-Sonderprogramms bereits für die Förderbank KfW gelten. Hier geht's zur Pressemitteilung.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 03.04.20



Bürgschaften der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg



Quelle: Bürgschaftsbank, Stand 28.03.20

Am 13.03.2020 haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesfinanzministerium gemeinsam das Maßnahmenpaket zur Absicherung der Auswirkungen des Corona-Virus vorgestellt als Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Der Bund und das Land haben damit unmittelbar die Fördermöglichkeiten über die Bürgschaftsbank erweitert und verbessert.


Zielgruppe:
Gewerbliche Unternehmen, Freie Berufe (nach KMU Definition)

Bürgschaftsobergrenze: 2,5 Mio. €

Verwendung: Investitionen und/oder Betriebsmittel

Voraussetzungen:

  • Unternehmen verfügt über ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell (vor Ausbruch der Krise)
  • Kapitaldienstfähigkeit war in 2019 gegeben
  • Zusätzliche Belastung ist auf Basis der wirtschaftlichen Zahlen 2019 tragbar
  • Kostenreduzierende Maßnahmen werden flankierend ergriffen

Eine Übersicht (PDF-Version) der Maßnahmen finden Sie hier.

Mehr Informationen zu den Bürgschaften der Bürgschaftsbank  finden Sie hier.


Stand 27.04.20: L-Bank darf Bürgschaften bis 20 Millionen Euro bewilligen.

Mehr Informationen auf der Seite des Staatsministeriums Baden-Württemberg.



Wirtschaftsstabilisierungsfonds


Quelle: Bundesregierung, Stand 28.03.20

Die Bundesregierung hat darüber hinaus einen großvolumigen Wirtschaftsstabilisierungsfonds auf den Weg gebracht: Mit einem Volumen von bis zu 600 Milliarden Euro federt er die ökonomischen Auswirkungen der Pandemie auf Unternehmen ab, deren Bestand für den Standort Deutschland oder den Arbeitsmarkt erhebliche Bedeutung hat.


Instrumente des Wirtschaftsstabilisierungsfonds

  • einen Garantierahmen von 400 Milliarden Euro, der Unternehmen dabei helfen soll, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren (Überbrückung von Liquiditätsengpässen)
  • eine Kreditermächtigung über 100 Milliarden Euro zur Kapitalstärkung von Unternehmen (Rekapitalisierung)
  • eine weitere Kreditermächtigung über 100 Milliarden Euro zur Refinanzierung der KfW-Sonderprogramme


Hinweis: Geprüft werden kann im Einzelfall auch die Beteiligung kleinerer Unternehmen, die für die kritische Infrastruktur wichtig sind.

Mehr Informationen zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds finden Sie hier.



Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz


Quelle: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Meschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) §56 Entschädigung. Hier geht's zum Gesetz.


Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

nach §56 Abs. 1 und §56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Sie können eine Entschädigung erhalten, wenn Sie einen Verdienstausfall infolge von Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots haben. Das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäne muss vom Gesundheitsamt oder einer anderen zuständigen Stelle angeordnet sein.

Weiterhin können Sie eine Entschädigung erhalten, wenn Sie durch die Betreuung Ihrer Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung nicht arbeiten können und deshalb einen Verdienstausfall haben.


Wer hat Anspruch?

  • Arbeitnehmer*innen und Selbstständige, die von Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind.
  • Berufstätige Eltern und Pflegeeltern von betreuungsbedürftigen Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind und deren Schulen oder Kindertagesstätten geschlossen wurden.
  • Arbeitgeber, die ihren Arbeitnehmer*innen (für längstens sechs Wochen) die Entschädigung auszahlen.


Antragstellung:

Online auf der Website www.ifsg-online.de



Zahlungserleichterungen für Beiträge zur Künstlersozialkasse


Quelle: Künstlersozialkasse, Stand 28.03.20

Die Einschränkungen sozialer Kontakte mit allen damit verbundenen Auswirkungen,  von denen die Künstler*innen, Publizist*innen und abgabepflichtige Unternehmen ganz unmittelbar und besonders betroffen sind, erfordern in diesen Zeiten ein möglichst unbürokratisches Verwaltungshandeln. Mit folgenden Maßnahmen möchte die Künstlersozialkasse unterstützen:

Maßnahmen für Versicherte:

  • Zahlungserleichterungen / Zahlungsaufschub
  • Minderung des voraussichtlichen Arbeitseinkommens

Maßnahmen für abgabepflichtige Unternehmen:

  • Verlängerung des Termins zur Abgabe der Meldung abgabepflichtiger Entgeltzahlungen des     Jahres 2019
  • Zahlungserleichterungen
  • Herabsetzung der monatlichen Vorauszahlung

Mehr Informationen auf der Seite der Künstlersozialkasse.



Corona-Hilfe der GVL


Quelle: GVL, Stand 30.03.20

Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich oder kurzfristig beschäftigt tätig sind und Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, können eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL erhalten.

Voraussetzung ist, dass die Antragsteller mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen haben. Darüber hinaus benötigen wir Nachweise über den Ausfall der Veranstaltung bzw. Produktion (Bestätigung/Absage vom Veranstalter oder der Produktion, Nachweis über Verdienstausfall). 

Antragstellung und weitere Informationen auf der Seite der GVL.

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