Aktuelles


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Anpassung der Corona-Verordnung zum 15. Oktober
Das gilt im Landkreis Ravensburg


Die Landesregierung Baden-Württemberg hat die Corona-Verordnung angepasst. Die Regelungen gelten ab dem 15. Oktober 2021. Neu ist unter anderem die Einführung eines 2G-Optionsmodells und eine Testpflicht für nicht geimpfte und nicht genesene Beschäftigte sowie Selbstständige mit Außenkontakt. Die Anpassungen sollen weiterhin ein schnelles Ansteigen von Corona-Fällen vermeiden. So soll sichergestellt werden, dass es nicht zu einer Überlastung des Gesundheitssystems durch COVID-19-Erkrankungen kommt. Das bisherige Stufensystem, dass sich an der Auslastung der Intensivstationen orientiert, bleibt unverändert. Neu ist vor allem das 2G-Optionsmodell.

Das am 16. September 2021 in Kraft getretene dreistufige Warnsystem bleibt bestehen. Dies bedeutet, dass es strengere Regelungen bei abzeichnender Überlastung der Krankenhäuser geben wird.

Basistufe: Hospitalisierungsinzidenz unter 8,0 und nicht mehr als 249 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt.

Warnstufe: Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.

Alarmstufe: Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.

Die Warn- und Alarmstufe orientieren sich an der Hospitalisierungsinzidenz – also wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden – und an der Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB). Die nächst höhere Stufe wird durch das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg ausgerunfen. Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen.

Die Corona Regelungen auf einen Blick.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung.


Quelle: Landratsamt Ravensburg,15.10.2021

 

Land verlängert Corona-Hilfsprogramme bis zum 31. Dezember 2021

Der Ministerrat hat die Verlängerung weiterhin erforderlicher Corona-Hilfsprogramme des Landes beschlossen. Damit können die von den Folgen der Pandemie betroffenen Unternehmen und Selbstständigen in Baden-Württemberg auch über den 30. September 2021 hinaus die notwendige Unterstützung erhalten. Im Gleichschritt zu den Corona-Hilfen des Bundes werden wichtige landesseitige Programme unter Beibehaltung der  bestehenden Förderkonditionen bis zum 31. Dezember 2021 fortgeführt.

Zu den verlängerten Landesprogrammen zählt der Tilgungszuschuss Corona, das Programm Start-up BW Pro-Tect und die Krisenberatung Corona.

Die ausführliche Pressemitteilung hierzu finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den einzelnen Programmen hier.

Stand: 15.10.2021

Erleichterter Zugang zum Kurzarbeitergeld verlängert und ausgeweitet

Durch die "Vierte Verordnung zur Änderung der Kurzarbeitergeldverordnung", die am 15. September im Kabinett beschlossen wurde, wird der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2021 auf alle Betriebe unabhängig vom Zeitpunkt der Einführung der Kurzarbeit ausgeweitet. Bislang war er auf Betriebe begrenzt, die die Kurzarbeit bis zum 30. September 2021 eingeführt haben. Zudem wird die volle Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Stand: 16.09.2021

Hinweis: WiR sind bemüht, die Aktualität der Informationen zu gewährleisten. Dies ist durch die dynamische Entwicklung nur bedingt möglich. Angaben ohne Gewähr.

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